Energiewende

Herausforderung Klimawandel

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit und für die Ökosysteme der Erde. Wenn wir vermeiden wollen, dass sich dieser weiterhin zur unkontrollierbaren und lebensgefährlichen Klimakrise entwickelt, dann müssen wir so schnell wie möglich die Verbrennung von fossilen Energieträgern – Kohle, Erdöl und Erdgas beenden – und auf Erneuerbare Energien umsteigen.

Bei Greenpeace Leipzig setzen wir uns schon lange für echten Klimaschutz in Deutschland, Sachsen und Leipzig ein. Eine besonders wichtige Forderung ist dabei der Ausstieg aus dem klimaschädlichsten Energieträger: der Kohle. Mit dem Beschluss der Kohlekomission, 2035 bis spätestens 2038 aus der Kohleverstromung auszusteigen, geben wir uns dabei nicht zufrieden. Wichtig ist vor allem, dass die Gesamtmenge an ausgestoßenem CO2 möglichst klein bleibt.

Greenpeace Leipzig ist aktiv

Bereits 2010 hat sich Greenpeace Leipzig mit einer eigenen Kampagne gegen den Neubau eines Kohlekraftwerks in Profen, ganz in der Nähe von Leipzig eingesetzt und die Bürgerinitiative Lützen in ihren Kampf gegen den Tagebau mit verschiedensten Aktionen unterstützt. So informierte Greenpeace Leipzig alle vom Tagebau betroffenen Menschen durch einen Informationsflyer im Briefkasten über das Vorhaben der MIBRAG, interpretierte einen Kinospot der MIBRAG besuchte die MIBRAG des öfteren vor Ort.

Mit Erfolg! Im Frühjahr 2015 hat sich die MIBRAG öffentlich von den Neubauplänen verabschiedet. Das zeigt, das im Klimaschutz ein langer Atem nötig ist.

Seit 2011 setzt sich Greenpeace Leipzig gemeinsam mit Greenpeacer*innen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Sachsen-Anhalt gegen neue Tagebaue und Tagebauerweiterungen in der Lausitz und in Mitteldeutschland ein. Unter anderem durch eine Aktionstour durch mehrere Städte und Dörfer in Ostdeutschland, Demonstrationen und Info-Aktionen. Dabei liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf dem Erhalt von der Abbaggerung bedrohter Dörfer wie Pödelwitz, Obertitz oder Mühlrose. Mehrere Aktionen in Pödelwitz halfen, das Bündnis "Alle Dörfer bleiben" zu schmieden. Hier zeigt sich, dass die Klimagerechtigkeitsbewegung gemeinsam am erfolgreichsten ist. Im September 2019 hat die neue sächsische Landesregierung festgestellt, dass Pödelwitz erhalten bleibt. Mit einigen kreativen und informativen Protestformen wurde im gleichen Jahr erreicht, dass sich Anwohner und Lokalpolitiker gegen den Aufschluss des Tagebaus „Groitzscher Dreieck“ durch die MIBRAG aussprechen.

Kohleausstieg in Leipzig

Die neueste Initiative in Leipzig in Sachen Klimaschutz ist die Kampagen „Leipzig kohlefrei“. Ein Bündnis von Greenpeace Leipzig mit dem BUND Leipzig und dem Ökolöwen forderte dabei die 100% kommunalen Stadtwerke aus so schnell wie möglich die Kohle aus dem Leipziger Energiemix zu verbannen.

Hier wurde in Zusammenarbeit mit weiteren umweltpolitischen Akteuren in Leipzig die Wärmewende als Thema gesetzt, in den Stadtrat und letztendlich zur Umsetzung durch die Stadtwerke gebracht. Dabei hat sich gezeigt, dass das direkte Gespräch mit den Entscheidungsträgern als überaus effektives Mittel trotzdem den Druck von der Straße braucht.

Klimaschutz in Deutschland nach Paris

Nach dem Abkommen von Paris im Dezember 2015 müssen Alle, also Kommunen, Bundesländer, Deutschland, Europa und auch jeder Einzelne mehr für den Klimaschutz tun. Um die Schäden der Erderhitzung noch in den Griff zu bekommen, muss der globale Temperaturanstieg weit unter 2°C bleiben.

Doch wir müssen immer im Hinterkopf behalten, für wen wir diese Anstrengung unternehmen: Damit ALLE MENSCHEN auf der Welt ein gutes Leben führen können! Deshalb reden wir auch von Klimagerechtigkeit, bei der wir soziale Folgen von Klimakrise, Klimaschutz und -anpassungsmaßnahmen und das Einhalten aller planetarer Grenzen mitdenken.

Du möchtest zur Thematik aktiv werden?

Dann kontaktier uns wir beantworten dir gern Fragen zu Mitmachmöglichkeiten, zu aktuell anstehenden Terminen und Projekten von uns zum Thema Energiewende.

Seiten